Die Idee zu dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entstand ursprünglich in Belgien und wurde dort 1988 von Schülern entwickelt. Inzwischen gibt es „Schulen ohne Rassismus“ in den Niederlanden, Österreich und Spanien. Bundesweit sind bislang fast 150 Schulen mit dem Titel einer „Schule ohne Rassismus“ ausgezeichnet worden. Im Land Brandenburg gibt es zurzeit fünf solcher Schulen. Die AG „Zeitzeugen – Spurensuche“ will nun auch für unsere Schule alle Aktivitäten unternehmen, um diesen Titel zu erhalten. Wir werden allen Schülern unserer Schule die Grundsätze einer „SORSMC“ nahe bringen, d.h. konkret:
1. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es eine zentrale Aufgabe in der Schule bleibt, Projekte und Aktivitäten zu entwickeln, um Diskriminierungen aufzudecken, zu überwinden und gar nicht erst entstehen zu lassen.
2. Wenn an unserer Schule diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wenden wir uns dagegen und setzen und dafür ein, dass Konflikte in einer offenen Auseinandersetzung friedlich ausgetragen werden.
Es gilt in nächster Zeit Unterschriften zu sammeln! 70% aller Schulzugehörigen müssen sich durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen bekennen. Gleichzeitig suchen wir prominente Personen, die die Patenschaft übernehmen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es uns noch in diesem Jahr gelingt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen zu bekommen.
AG „Spurensuche“
Projektleiterin: Frau Silvia Klähn