Acht Schüler der Klassenstufen 8 und 9 sind nun dabei, ihre eigene GmbH zu gründen. Die Schule hat ihnen dazu einen Raum zur Verfügung gestellt, die Regionale Verkehrsgesellschaft (RVS) ein Fahrscheingerät. "Momentan sind wie dabei Genehmigungen einzuholen und eine Anschubfinanzierung zu beantragen. Mit bis zu 2500 Euro kann eine Schülerfirma von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gefördert werden", so Jungmann. Möbel und ein Computer sollen davon gekauft werden. Fünf Prozent des Gewinns pro verkauften Fahrschein bekommen die Jugendlichen von der RVS. Aufgaben klar umrissen "Wir wollen in den Hofpausen die Karten verkaufen", so Schüler Tobias Schimczik. Wie sein Mitschüler Oliver Thomas will er Erfahrungen sammeln, die ihm später im Berufsleben nützlich sein können. Werbefachleute, Buchhalter, Geschäftsführer und Stellvertreter - die Aufgaben sind wie in einer richtigen GmbH klar umrissen. Zurzeit machen sich die Jugendlichen mit dem Fahrkartengerät vertraut, in zwei Monaten etwa soll es richtig losgehen. Dieser Service wird vorläufig nur für die Schüler und Lehrer unserer Schule verfügbar sein. Übrigens - die Schüler sind noch auf der Suche nach einem Geldinstitut, das ihnen kostenlos ein Konto einrichtet und führt.