Diese Zukunftsträume wurden getrennt in Mädchen- und Jungengruppen mit jeweils einem Vertreter der Theateragentur Erfurt diskutiert. Manche unter uns sahen ihre Zukunft pessimistisch. So fielen Begriffe Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Dass aber gerade jeder Einzelne seine Visionen nur allein verwirklichen kann, wurde uns in einem Theaterstück verdeutlicht. Nur wer beharrlich seine Ziele verfolgt und durch Schwierigkeiten nicht resigniert, kann seine Zukunftsträume wahr werden lassen. Eine gute Ausbildung ist dabei der Grundstein für alles Weitere. Viele Betriebe beklagen bei Einstellungstests die mangelnden Kenntnisse in der Allgemeinbildung. Noch vor dem Theaterstück stellten wir uns im Klassenverband den Fragen, die aus verschiedenen Einstellungstests zusammengestellt wurden. Auch so bekamen wir einen Eindruck von dem, was bei einer Berufsbewerbung zukünftig auf uns zu kommen wird. In der Diskussionsrunde nach dem Theaterstück oder im Abschlussgespräch mit den Theaterleuten meldeten sich nur wenige Schüler zu Wort. Lag es wohl daran, dass viele Impulse zum Nachdenken gegeben wurden? Es wäre schon ein Schritt für die Zukunft getan, wenn man die Zeit in der Schule optimal zum Lernen nutzen würde. Dabei müssten Faulheit, Desinteresse und Bequemlichkeit schnellstens abgelegt werden.
Teamarbeit der Klasse 9.4